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Vernissage: Guillermo Escalante

Wann: Freitag 03.12.2010, 20h
Wo: KSŠŠD, Mondscheingasse 11, 1070 Wien Dunaj (rote Tür)

Der argentinische Künstler Guillermo Escalante.


Die Kunst des Argentiniers Guillermo Escalante entwickelte sich autodidaktisch und in ständiger Bewegung auf seiner 15-jährigen Reise durch verschiedenste Länder. Die künstlerische Ausbildung ist ein Akt des Selbstlernens und wird vom Künstler als die Frucht des Austausches mit einer Vielzahl an Menschen aller möglichen Kulturen, des Studierens unzähliger Bücher anderer Künstler sowie der genauen Beobachtung alles Gesehenen.
In Patagonien, wie in den Wäldern Chiles fand er überall Spuren seiner Vorfahren und eine geraume Stille, in den europäischen Städten hingegen findet er die Gleichzeitigkeit verschiedenster geschichtlicher Epochen und erlebt ein Leben zwischen architektonischen Gebäuden voller ästhetischer Aufmerksamkeit.
Seine Kunst wird somit zu einer Form, durch die er alles, was er auf seinen Reisen erlebt, ausdrückt und der Welt wieder zurückgibt.
Glücklicherweise hat er auf dieser Seite des Atlantiks eine Daseinsform gefunden, die es ihm ermöglicht, mit seinem künstlerischen Schaffen zu überleben und sich ganz seiner Kunst zu widmen.
Der Kontakt mit dieser so anderen Kultur ist eine nicht versiegende Quelle der Inspiration und des Befragens.
Er spricht oft über seine Reise, da die Kunst, die er lebt, eng mit seiner gesellschaftlichen Rolle verflochten ist. Der Sinn des Leben und die figurenhaften Ausformungen agieren wechselseitig. Seit seiner Ankunft in europäische Ländern arbeitete er als Muralist und betreute 8 verschiedene Projekte in Kroatien und Slowenien. Guillermo Escalante hatte mehrere Ausstellungen in Split und Ljubljana, sowohl in Institutionen, als auch im öffentlichen Raum. Er spezialisierte sich auf Batik-, Tusche- und Aquarelltechniken sowie das Arbeiten mit Lehmskulpturen.
Zudem ist er Mitglied der Gruppe Articulacion Artistica Internacional, dem Netzwerk sensibler KünstlerInnen diverser Länder und Sprachen, die er auf seinen Reisen kennengelernt hat. Die Mitglieder der AAI reflektieren über zeitgenössische Themen und versuchen ihre philosophisch poetische Ebene analytisch zu erfassen. Danach übersetzen sie die Texte in mehrere Sprachen, drucken sie auf Papierrollen in der Länge von zwei bis drei Metern und stellen sie aus. Am Tag der Ausstellungseröffnung wird eine Lesung mit lebendiger Musikbegleitung  abgehalten. Ebenso wird während der Eröffnungen ein Videokonferenz via Internet mit den Mitgliedern aus anderen Ländern organisiert.
Die Texte, die er oft in seiner Kunst benützt, stammen aus dem gemeinsamen Schaffen des Netzwerkes AAI.



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